„Pessimismus kommt von alleine. Für Optimismus muss ich kämpfen.“
Vierte Welle, so viele Meinungen, abgesagte Bühnentermine, Kinder in Quarantäne und das geliebte Homeschooling und auch ganz viel Angst und Mutlosigkeit um mich herum. Ich kann es verstehen.
Hänge ich doch selbst mitten drin.
Ich wünsche dir und mir, dass wir gestärkt und nicht kaputt durch diese Zeit kommen.
Und dass wir einen Ort haben, am dem wir einfach den Bauch raushängen lassen können, klagen, blöde Dinge sagen und uns dabei ein Stück zuhause fühlen dürfen. Heute Morgen saß ich über Kaffee und Bibel und war innerlich so müde. (Und das lag wohl nicht nur an der unmenschlich frühen Uhrzeit.)
Ein Gedanke kam mir: Wenn Gott doch Gott ist, dann kann er mir doch auch Göttliches geben! Also nicht nur das, was ich kenne und auch echt nice ist, sondern vor allem das, was wirklich durchträgt, was anhaltend stark macht, mehr als irdische Hoffnung, mehr als so ein bisschen warme Worte einer veralterten Religion.Und das war dann mein klägliches Gebet für meinen Tag: Gott, gib mir dieses MEHR, was mich wirklich heilt und wirklich stärkt. Nicht nur so ein bisschen, sondern so ganz groß, dass es auch für die Menschen um mich herum reicht.Und wenn ich dann wieder gestresst, abgefuckt und mutlos durch die Welt schlappe, denke ich an mein Gebet vom Morgen und flüstere nur: Denk dran Gott: Ich brauche dich! Und zwar das volle Programm von dem, was du als mein Papa hinbekommst… Und das ist dann besser als Optimismus, besser als durchhalten und „wird schon“Einfach nur darum, weil es das Herz ganz tief drinnen heilt. Neben all den Dingen, die sich so tief festgesetzt haben und sich so weigern, geheilt zu werden.
Liebe an euch und verliert nicht den Mut!!

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