1. Advent

Es ist quasi kurz vor knapp, dass mein Gruß zum ersten Advent noch irgendwie pünktlich erscheint. Aber das passt zum heutigen Tag:Als am Morgen die ersten Bilder mit festlich geschmückten Adventskränzen mit lieben Grüßen zum 1. Advent in unserer WhatsApp Familien Gruppe eintrafen, musste ich kleinlaut zugeben: Unserer war noch nicht zu Ende gebastelt. 🙈Kommt ja auch immer sehr überraschend dieser erste Advent. 😅 Wenigstens hatten wir schon die Zweige aus dem Wald gesammelt und die Deko vom Speicher geholt. So verbrachten Tochter und ich also den Vormittag damit einen Advents“kranz“ zu basteln. Nachdem wir uns mehrere Male an der Heissklebepistole die Finger verbrannt hatten, war er fertig. Nagut: Eine Tasse fehlt noch und eine Blume dient als Platzhalter. Aber bis zum vierten Advent haben wir ja noch Zeit. Langsam wird es auch in der Wohnung weihnachtlich, wenn wir uns auch diesmal für eine minimalistische Weihnachtsdeko entschieden haben.Advent als Ankommen, als Vorbereitung auf Weihnachten: Ich bin froh, dass es vier dieser Adventssonntage gibt und dazwischen noch viele Tage. Denn ich brauche lange um irgendwie weihnachtlich besinnlich zu werden. Und meist schaffe ich es gar nicht. So viel reist durch meinen Kopf, soviele Gedanken finden nicht rein in die besinnliche Zeit des Jahres. So viel sollte und könnte besser sein, soviel ist es dann einfach nicht.Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, dass ich aktiv Zeit finden will, wo meine Menschen Platz finden, wo ich mich einfach daran freuen will, dass es sie gibt. Und dafür lege ich selber meine Sorgen nieder. Ich kann soviel gerade nicht ändern- das werde ich meinen Gedanken immer wieder laut zurufen müssen. Aber es gibt Dinge, die ich tun kann: Ich bin immer noch diejenige, die gestalten kann, ich kann immer noch meine Sorgen zu dem Gott geben, der sich da ankündigt als Friedefürst und Heilland. Gebe ich es doch dem, der die Welt in der Hand hält, gebe ich es doch dem, der sagt: Fürchte dich nicht! Mach ich es doch in der gesamten Adventszeit und hoffe darauf, dass dann, wenn ich diese Sorgen abgebe, wirklich Frieden kommt und Gedanken schlafen gehen können. Wenn ich die Sorgen aus der Hand gebe, habe ich diese wieder frei zum Gestalten und Aufbauen, zum Festhalten und Tränenabwischen oder andere nach oben ziehen und sie einfach mal länger als nötig festhalten.Es ist gut, dass es 4x Advent gibt, vier Wochen, einen kompletten Monat. Denn es gibt genug Gedanken, die keinen Hafen finden. Und es dauert lange bis sie Heimat finden….Und wenn ich Sorgen abgebe, werde ich gleichzeitig meine Menschen in die Arme nehmen. Werde Wege finden für Begegnung und Trost. Werde das „Miteinander – Lachen“ und „Gemeinsam – Nach -Vorne -Blicken“ als eine Prioriät im Alltag machen. Werde diese Zeit besonders machen, werde ein Kerzenanzünder für andere in dieser wirren und dunklen Zeit. Das wünsche ich uns für diese vor uns liegenden Wochen.Habt einen guten Start in die erste Adventswoche!#advent#ankommen#poesie#gedanken

„Pessimismus kommt von alleine. Für Optimismus muss ich kämpfen.“
Vierte Welle, so viele Meinungen, abgesagte Bühnentermine, Kinder in Quarantäne und das geliebte Homeschooling und auch ganz viel Angst und Mutlosigkeit um mich herum. Ich kann es verstehen.
Hänge ich doch selbst mitten drin.
Ich wünsche dir und mir, dass wir gestärkt und nicht kaputt durch diese Zeit kommen.
Und dass wir einen Ort haben, am dem wir einfach den Bauch raushängen lassen können, klagen, blöde Dinge sagen und uns dabei ein Stück zuhause fühlen dürfen. Heute Morgen saß ich über Kaffee und Bibel und war innerlich so müde. (Und das lag wohl nicht nur an der unmenschlich frühen Uhrzeit.)
Ein Gedanke kam mir: Wenn Gott doch Gott ist, dann kann er mir doch auch Göttliches geben! Also nicht nur das, was ich kenne und auch echt nice ist, sondern vor allem das, was wirklich durchträgt, was anhaltend stark macht, mehr als irdische Hoffnung, mehr als so ein bisschen warme Worte einer veralterten Religion.Und das war dann mein klägliches Gebet für meinen Tag: Gott, gib mir dieses MEHR, was mich wirklich heilt und wirklich stärkt. Nicht nur so ein bisschen, sondern so ganz groß, dass es auch für die Menschen um mich herum reicht.Und wenn ich dann wieder gestresst, abgefuckt und mutlos durch die Welt schlappe, denke ich an mein Gebet vom Morgen und flüstere nur: Denk dran Gott: Ich brauche dich! Und zwar das volle Programm von dem, was du als mein Papa hinbekommst… Und das ist dann besser als Optimismus, besser als durchhalten und „wird schon“Einfach nur darum, weil es das Herz ganz tief drinnen heilt. Neben all den Dingen, die sich so tief festgesetzt haben und sich so weigern, geheilt zu werden.
Liebe an euch und verliert nicht den Mut!!

Happy Birthday

Happy Birthday für dich heute hier und jetzt! Es ist so toll dich zu haben, mit dir diese Welt zu gestalten, zu reden, zu schweigen und nach all der Zeit immer wieder Neues an dir kennen zu lernen. Was wäre mein Leben ohne dich! Es wäre ärmer an Gutem! Genieß deinen Ehrentag! Ich feier dich! Auf noch ganz viele Jahre. Leb deine Träume, das was dich begeistert, zu Tränen rührt und dich lebendig hält . Ich bin gerne dabei und bewundere deine Art diese Welt für mich, unsere Familie und unsere Gesellschaft Stück für Stück schöner zu machen. Du bist mein größter Teamplayer, Liebe meines Lebens, Heimatgeber und Momenterheller. Du bist mein Kerzenanzünder für dunkle Stunden und mein Kraftgeber, wenn meine Kraft klein bleibt.Und wenn du mir noch etwas Zeit gibst, dann tanzen wir gemeinsam noch unendlich viele gemeinsame Tänze und bleiben verbunden und füreinander! Ich trink auf dich mein Freund! Happy happy Birthday. Gott halte dich an seiner Hand! Und trage dich durchs neue Lebensjahr!! Ich liebe dich!