#mutmacherfürmontage_kleinigkeiten

Manches ist nicht gut in dieser Welt und mein Fokus liegt oft darauf. Ich kann alles so wunderschön zerdenken und kompliziert machen. Und schlecht finden und unfair ind gemein und überhaupt.
Aber neben dem, dass ich Dinge ändere, will ich auch mehr Dankbarkeit einüben. Für all das kleine was gut ist, für all das Schöne, was nicht tagtäglich laut nach Aufmerksamkeit brüllt. Ich will meine Gedanken wieder dahin lenken… es dir so viel Gutes in meinem Leben! So wunderschöne Kleinigkeiten

Gott sei Dank!!

#mutmacherfürmontag_vertrauen

Wir weigern uns so oft, Dinge zu tun. Trotzig stehen wir dann da und stampfen gefühlt mit dem Fuß auf. So als würden wir damit den Lauf der Welt aufhalten und ein wenig Kontrolle zurück erhalten können. Stop! Ich weigere mich das länger weiter mit zu machen.
ein wenig Grenzen setzen, ein wenig den Lauf der Welt anhalten.
Heute weigere ich mich einfach mal trotzig, aufzugeben. Ich halte der Hoffnungslosigkeit mein „Stop!“ entgegen.
auch wenn vielleicht gerade viel dagegen spricht, dass Gott noch eingreift. Ich weigere mich aufzuhören an seine Wundermöglichkeiten zu glauben. Trotzig wie ein Kind steh ich da und sag zu all den Unmöglichkeiten, die sich in und vor mir aufbäumen und mich auslachen:
„Doch! Mein Papa kann das. Er ist schließlich Schöpfer der Welt und mein persönlicher Freund. Fähig, Wunder zu tun.“

Ich wünsch euch was von diesem Trotz in der neuen Woche! Lasst uns trotzig glauben!!

Behaltet das Leben lieb und einander im Blick!!🫶

#mutmacherfürmontage_ Worte

In den letzten Wochen ging es in meinem Leben auch viel um Worte.
Ich habe ziemlich viel gesprochen – in Klassenräumen und auf Schulhöfen, im JUCA, auf dem Festival und irgendwie überall.
Ich habe aber auch viel zugehört. Und gemerkt: Manches tut gut zu hören. Dann ist es, als ob dringend ersehnter Regen auf dürres Land tropft. Das sind Worte, die aufbauen und tief ins Herz treffen, Worte die gesagt werden um zu trösten und aufzubauen und dir auf die Schulter klopfen.

Für mich haben Worte eine große Bedeutung. Sie können Himmel oder Hölle in meinem Herzen in Bewegung bringen. Sie verletzen oder bauen auf – ganz egal, aber sie treffen mich immer.

Wenn wirklich Gespräch stattfindet, vergesse ich für einen Moment die Welt um mich herum. Dann merke ich diesen besonderen Zauber, den Worte auslösen. Ich mag keine Monologe oder Angeberei, ich mag humorvolles Miteinander ohne den anderen bloßzustellen. Ich mag miteinander Geschichten weiterspinnen und Träume miteinander teilen.
Ich mag es, wenn jemand mir sagt: „Egal, schaffen wir schon!“ Oder einfach mal: „Naja, auch egal. Wird schon!“ Ich mag die menschlichen Menschen, die menschliches an Menschen weitergeben. Dann klingen so Worte weiter bis in meinen Alltag und sie bauen mich auf und zeigen mir: Du bist nicht allein auf deinem Weg.

Danke, an jeden der sich Zeit nimmt, passende Worte an andere zu richten. Danke für Humor, der seines gleichen findet.

Danke an all die Wortfinder da draussen!

„Schmerz, der sich nicht heilen lässt!“

Schmerz

Auch wenn ich versuchte dich zu ignorieren und tot zu treten…

… du knabberst an meinen gut gebauten Fassaden und lässt mich alleine und schweigend zurück.

Du der du mich so niederstreckst.Schmerz im Herzen 

Ich will dich nicht so offen sehen, ich will dich betäubt am Boden sehen. 

Will dich überdecken mit Arglosigkeit mit Witz und auch mit all dem was mir mal schnell ein Pflaster auf die eitrige Wunde klebt.

Ich betäube dich mit dem 

„Ach wird schon wieder“

Oder ich lach dich aus „ne du schon wieder. 

Mach dich runter mach dich klein. 

Schmerz, Du sollst nicht mein Begleiter sein.

Denn schwach und verletzlich sein, 

Bedeutet ja auch oft bedürftig zu sein. Und ehrlich gesagt: ich will nichts brauchen. Hab viel zu viel damit zu tun weiter zu gehen und stark zu sein. Anderen Schmerz zu tragen

Aber du mein eigner Schmerz lässt dich nicht wegradieren- du klebst an mir.

Du kommst hoch in den unmöglichsten Momenten 

Du kriechst empor und haust fest zu

du Schmerz, der du dich nicht heilen lässt 

Schmerz vor dem verlassen werden, Schmerz, nicht wahrgenommen oder übersehen zu werden, Schmerz über die Vergangenheit, Schmerz, aus längst vergangener Zeit, Schmerz über den der mich verließ, Schmerz über meine Träume die ich andren überließ, Schmerz über Fehler die nicht mehr gut zu machen sind, Schmerz, der sich ins Herz reinbohrt und einfach nicht gehen will. 

Ich betäube dich Schmerz mit dem „ach ist schon ok“ und „wird schon wieder“,

Ich betäube dich mit Worten als könnten diese dich vollendst betäuben. 

Aber du kommst immer wieder, schleichst dich an, springst auf und rüttelst fest an meinen herz, erbarmungslos lässt du mich so oft selbst erbarmungslos werden. Du hast deine eigene Stärke.

Und wenn ich jetzt hier so stehe und mich kurz traue dich mir anzuschauen, dann scheint es mir, als könnt du vielleicht ein bisschen Gnade hier gebrauchen. DU zeigst mir ja auf was nicht mehr ist, du zeigt mir teilweise mein wahres Gesicht, du Schmerz packst mich an den empfindlichsten stellen und zeigst mir was noch nicht heil in meinem Leben ist.  Ach ich wünschte, das Leben würde nicht so oft schmerzen, ich würd gelassener sein mit Fehlern, und könnte altes so abhaken. 

Also schrei ich dich an: geh weg ich will dich nicht. Vorbei ist vorbei! Schmerz,Du änderst das nicht. Lass mich in Ruhe mit dem was mal war, was ich nicht wollte und doch so oft mit mir und durch mich geschah. 

Erschöpft sinkt mein Herz auf den Boden und versucht verzweifelt Luft zu holen. Da wo du Schmerz an mir klebst brauch ich jemanden der Herzen in die Arme nimmt, der mit mir Vergangenes vergangen machen kann. Jemand der aushält was du Schmerz aus mir machst. Jemand Der bleibt auch wenn ich grad nicht besser werden kann. Der fähig ist wo ich nicht fähig bin.

Der mit mir schöne Momente schafft, so dass du Schmerz Heimat und Ruhe finden kannst. 

Schmerz ich seh dich an, mein ständiger Begleiter. Vielleicht krieg ich dich nicht weg, aber könnte dich  in weiche Kissen packen und zudecken mit Gnade . Vielleicht hilft mir jemand dich zu Bett zu bringen. 

Und dann Kleb ich mich an Menschen und will dass sie meine Schmerzen tragen. Will dass sie auffüllen was nicht mehr voll ist, will dass sie Lücken meines Herzens füllen, dass sie heil machen so als wären sie es die es könnten. 

Und dann? Dann werde ich enttäuscht, denn Menschen können das oft nicht. Sie können tragen und Wunden verbinden, sie können aufbauen und gut zu mir sein. Sie können Worte sprechen die heilsam sind, sie können in Gemeinschaft mit mir leben und darin neue Heimat schaffen. Sie können viel die Menschen und da wo sie es tun da wird es hell. Da werden aber auch meine eigenen Schmerzen und die Wunden sichtbar denn ich seh viel eher was ich nicht bin und doch so gerne wär. Sie können in die Arme nehmen. Mir Heimat und Familie sein. Sie können mich auf gute Wege leiten und können mein Begleiter sein. Ich brauche sie die guten Menschen. Und dennoch heilen sie mein Herz nicht ganz. Dafür brauch ich jemanden der nicht Teil dieser Schmerzen ist und dennoch schmerzendes heil Lieben kann.

Dieser eine Wunderheiler Schöpfer meines ganzen Seins, Gott der größer ist als alles bei ihm kann ich ganz ehrlich sein. Er verbindet meinen Wunden, hält in haltlos böser Zeit. Er sieht mich in den dreckigsten Momenten und gibt nicht auf, wenn ich mich kurz verlier.

Darum bitte ich ihn: nimm meine Schmerzen wickle sie in Decken ein, nimm was ich nicht tragen kann und halte mich wenn ich’s grad nicht kann.