Tschüss Corona

Corona hat mein Herz eng gemacht,
Erst hat es mich erschüttert und mir die Kontrolle entzogen,
Mich zurück geworfen,
Mich geängstigt und mich verurteilt für meine Arglosigkeit
Für meine Sehnsucht nach Nähe und Normalität,
Es kratzte an meinem Glauben
An Gott, an den ich eigentlich nichts kratzen lasse.
Corona du kleiner mieser Verräter, der du alles hier aus den Fugen gebracht hast.
Ich hab versucht dich weg zu weinen, dich klein zu beten oder dich zu ignorieren.
Nichts hat geklappt von meinen verzweifelten Versuchen.
Jetzt nehme ich dir die Macht,
Ich will nicht mehr mit dir sprechen, ich hasse dich auch nicht mehr.
Ich leg dich anseite.
Trotzig blicke ich an diesem Karfreitag schon auf Ostern,
Heb meinen Blick auf den, der schon damals den Tod besiegte,
Nur noch ein wenig bis Ostersonntag,
Nur noch ein wenig warten
Und auf das sehen, was schön ist, Probleme angehen, die auch ohne Corona da sind.
Meinen Beitrag leisten, Abstand halten irgendwie, so wie es geht, nebenher. So als wäre das halt jetzt ein weiterer Part meines Lebens- aber nicht der, auf den ich mich konzentriere.
Ich entscheide noch selber wohin ich gucke und worauf ich mich konzentriere. Das was ich durchdenke, das hält mich fest. Und ich will Weite statt Enge, Hoffnung statt Furcht!
Tschüss Corona, ein letzter bitterer Gruß an dich!
Das Leben ist mehr als du!

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