Wir, die Menschen!

Alleine und doch irgendwie gemeinsam unterwegs:
Irgendwie mit ähnlichen Träumen,
ähnlichen Wünsche und ähnlichem Sehnen:
Glücklich sein, frei und unabhängig
Menschen haben, die uns mögen,
die uns sehen, verstehen und auch mal ertragen
Wir ersehnen Großes und Neues,
und ab und an reicht es,
gekuschelt vor dem Kamin zu liegen
ohne Termin und ohne Hetze.
Wir stehen gerne gemeinsam zusammen.
Auf jedenfalls vermissen wir es,
wenn wir es länger nicht tun.
Dann klopfen wir uns auf die Schulter
und meinen:
Wir schaffen den Weg schon,
nur noch ein Stück bis zum Ende der Welt.
Triefend der Wunsch nach Gemeinschaft,
nach liebevoll verpackter Ehrlichkeit
Wir, die Menschen – Krone der Schöpfung.
So hungrig nach Wärme, nach Verstehen
nach ehrlichem Mitleid.
Wir wollen Sterne ergreifen und Schlösser bauen,
wir wollen erschaffen und bleiben
in Erinnerung für diese Welt.
Wir sind oft so sehr mit uns beschäftigt,
und manchmal retten wir scheinbar die Welt.
Wir, die Großen und Kleinen,
die mittanzen wollen in dem Reigen der Zeit.
Wir, mit unseren Träumen,
mit der Sehnsucht nach Leben.
Wir, in unserem Winterschlaf,
während es schon längst Sommer wird.
Wir voller Hoffnung auf morgen,
auf Neues, auf Gutes.
Wir die wir gehen und tanzen und beten und staunen.

Wir, die Menschen!
Krone der Schöpfung.

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